Die von Johannes Brahms der Gesellschaft vermachten Objekte wurden durch von ihm verfasste Briefe, Bildmaterial verschiedenster Art (Fotografien, Grafiken, Öl- und Pastellbilder), Gebrauchs- und Erinnerungsgegenstände sowie Literatur über Brahms ergänzt. Nachlässe der Brahms-Freunde Ignaz Brüll, Robert Fuchs, Johann Peter Gotthard und der Familie Fellinger brachten zudem ebenso bedeutende Erweiterungen wie die Übernahme von Brahms-Kollektionen aus Privatbesitz.
Die Brahms-Sammlung ist für die wissenschaftliche wie musikalische Beschäftigung mit diesem Komponisten von enormer Wichtigkeit, enthält aber auch bedeutsames Material zur Musik-, Literatur- und Kulturgeschichte seiner Zeit. Auch Brahms‘ Interesse für ältere Musik von der Renaissance bis zur Klassik spiegelt sich mit wertvollen Stücken in dieser Sammlung wieder, zum Beispiel mit seltenen Notendrucken aus dem 17. und 18. Jahrhundert, einem bedeutenden Bestand an Sonaten von Domenico Scarlatti oder mit Musikautographen von Mozart, Schubert und Schumann.





